Band 
Vier und achtzigster Theil, von Mantel bis Marmorwaaren.
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694 Marmor.

Marmor pormum, eine Marmorart der Al-ten. An Farbe und Festigkeit kam er dem pan-schen Marmor (s. Marmor ?arium) sehr gleich,an Leichtigkeit aber dem Tophstein, wovon erauch nach Thophrast und Plinius den Nah-men erhalten hat. Die Alten nennten diejenigenDinge, die aus porimschem Marmor gemachtwurden, Daher limulaLrurn

Liierst ex porlno marmore; aus welchem derberühmte Tempel des Delphischen Apolls erbauetwar, wie Herodot berichtet. Die Wände desnach Dorischer Art gebauten Tempels des JovisOlympii waren auch ex ^orino lapläe iltius re-slom8 erbauet. CaryophiluS S. 2z. Ueber-sehung S. 241. f.

Marmor korca lanra heißt beym Walle-riusMineralogie S.64. n.z. der aelbgcsprcnkel-te Marmor. Vorher da wir bey der Beschrei-bung des Marmors aus Herrn Fer der die al-ten italiänischen Marmorartcn auszeichneten, ha-ben wir andre, und wie ich glaube, zuverläßigereNachrichten von dieser Marmorart erhalten, diedarum ?orra l'anra heißt, weil dieser Marmor zurkorra lanca in der Peterskirche gebraucht wor-den ist.

Marmor kkoZium, eine Marmoract der Al-ten. Er war mit goldfarbigen Tropfen besprengt,wie Lysimachuö beym Plinius sagt, und hat-te seinen Nahmen von der berühmten StadtRhodus, die auf dem östlichen Vorgebirge lag,CaryophiluS S. 21. Ucbersehung S- 2g8-

Marmor ruäs heißt bey Linne der körnigeoder schimmernde Kalkstein. Nach WalleriusMineralogie S. zz. zeigte Marmor ru6e denKalkstein überhaupt oder den gewöhnlichen Kalk-stein an.

Mac-