Band 
Vier und achtzigster Theil, von Mantel bis Marmorwaaren.
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Marmor

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Marmor eine Menge bleibt, welche hinreichendist, ihn zu durchdrungen, wenn er erhitzt wird.

Wenn man nun mit dieser Auflösung alleStellen, wo diese Farbe hinkommen soll, bestri-chen hat, so erhitzt man den Marmor auf einemEisenblech, so zergeht das GurrmmGuit und dringtein. Man erhitzt ihn grade so viel nöthig, da-mit die Farbe dunkel genug ausfallt, und läßtlhn nachher erkalten; sollten noch Stellen übrigseyn, wo die Farbe nicht durchgedrungen ist, sokann man wieder neuen auftragen, und den Mar-mor wie das crstemahl erwärmen.

Nachdem alles Gelb aufgetragen ist, sonimmt man vie stark gesättigte Auslösung vonDrachcnblut, und trägt sie auch kalt auf, er-wärmt dann den Marmor bis die Farbe so dun-kel geworden, als man sie wünscht, denn je hei-ßer der Marmor wird, desto brauner fällt sieaus. Bevor er aber wieder kalt wird, kann mandie Tinkturen von Hölzern, Beeren, Blumenu. dgl. auftragen, welche eine geringere Wärmeerfordern; denn bey der geringsten Wärme flie-ßen sie weiter aus als man wünscht, und tau-gen daher zu feinen Zeichnungen sehr wenig.Man kann ste jedoch an den bestimmten Stellenaushalten und siriren, wenn man die eben da-mit geriebenen Stellen mit kaltem Wasser um-streichr.

Es fällt übrigens sehr selten vor, daß manbey einem Stück Marmor alle diese verschie.denen Farben braucht, am wenigsten wenn eseine regelmäßige Arbeit seyn soll. In diesemFall wählt man zwey bis drey verschiedene, leichtzu behandelnde Farben, und der übrigen bedientman sich ohne Unterschied, wenn man blosse zer-streute