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zwar länger, und der Gang der Mühle leichter,aber die Pferde halten den schnellern Gang nichtlange aus, und dies ist also von dieser Seiteschädlich.
Da aber der Gang der Pferde sehr verschie-den ist, und also der Gang eines Pferdes viel ge-schwinder als der eines andern seyn kann, so ist esbey den Roßmühlen dienlich, den Hebel der Pfer-de wenigstens 12 Fuß lang zu machen, wenn derRaum keine größere Lange gestattet, weil sodann dasEinspannen der Pferde so zu machen, daß sie nachihrem Gange einen größer» oder kleinern Cirkelhalte«; und der Mühlenstein auch bey dem ver-schiedenen Pferdeziehen seinen bestimmten Lauferhält.
Einen Cirkel von 20 Fuß im Durchmesser,(wenn der Zugarm also nur iv Fuß lang ist),dessen Peripherie 6 z Fuß hält, beschließt ein Pferdvon Mittelmäßigem Gange ungefähr in IZ Se-kunden.
Das zUm Ziehen der Mühle bestimmte Pferdmuß, ehe es vorgespannt wird, einige Tage vorherin der Nähe derselben angebunden stehen, um nachund Nach mit dem Lärmen und ihm ungewohntenGeklapper bekannt zu werden. Wie leicht könntees sonst nicht, wenn ihm bange würde, und esdurchliefe, sich selbst und der Mühle schaden? —Ist eö nun auf diese Weise zum Geklapper ge-wöhnt, so kann man es vorspannen; aber nie, ohneetwas vor den Augen gebunden zu haben, damites nicht wegen des beständigen Rundgehens tau-mele. Sollte es nun noch, wie der Fall seynkönnte,'schüchtern werdet, ja sogar durchlaufen, undNicht zu halten seyn: so ist kein Mittel sicherer eszu bändigen, als geschwind einen Eimer voll Was-ser