lzr Mühle.
men nöthigen; r) den Widerstand überwinde, wel-chen eben dieselben Körner und ihre Theile der ho-rizontalen Wirkung, damit sie völlig zu Mehl ge-macht werden, entgegensehen. Weil also bey dergewöhnlichen Friktion der Widerstand allezeit in ei-nem bestimmten Verhältnisse mit dem Drucke ist:so wird dieses auch mehrentheils bey der, vonwelcher wir reden, gelten, wiewohl die Verschieden-heit des Getreides den Widerstand um etwas ver-ändern wird. Wenn dieses Verhältniß und dieGröße des Drucks bekannt sind, so wird man da-her ziemlich genau auch den Widerstand kennen.Jedoch ist zu bemerken, daß der Druck, welcher beyder gewöhnlichen Friktion durch das Gewicht desKörpers bestimmt wird, bey den Getreidemühlengeringer ist; weil der Stein nebst der Vorrichtungvon dem Stege bis auf einen gewissen Punkt un-terstützt wird, und das Getreide nur mittelst einesTheiles seines Gewichtes, welchen Theil wir dasrelative Gewicht nennen wollen, drücken muß. Eswird also der Widerstand des Getreides in Anse-hung der gewöhnlichen Friction kleiner seyn, alsdie, welche aus dem absoluten Gewichte entstehenwürde, und sie wird desto kleiner werden, je kleinerdas relative Gewicht wird, wenn nähmlich derSteg sehr hoch gestellt wird; sie wird hingegengrößer, wenn man den Steg herunterläßt. Wennman daher das Verhältniß des Widerstandes desGetreides zum Gewichte des Steines und dessenübrigen Theilen, um diese Theorie zu bestimmen,wissen will, muß man annehmen, daß der Steg be-ständig auf einerley Höhe erhalten werde, welchebey Steinen von einer gewissen Größe das feinsteMehl giebt, was man verlangen kann
Es werde die Seite 8 L der Höhlung ^60Fig. Z79Z nach L L Fig. 5796 getragen,
sey