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Sechs und neunzigster Theil, welcher das Ende des Artikels Mühle enthält, und bis Münze, eine Pflanzengattung, geht.
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Mühle. 169

Sind nun die Strahlen des Mittelstücks undBlatts gefertigt so bezeichnet man nachher auchdie Linien des Herzens, und zwar so, daß dies«Strahlen mit den Linien des Mittelstücks und Blaktes in einer Bogenlinie fortgehen, wie ebenfalls ausFig. 6. zu ersehen ist. Dieses gilt aber nur vonder Schärfe des Herzens auf dem Läufer, denn aufdem Bodenstein hindert die hervorragende Büchse,daß die Hauschläge nicht sehr gebogen aufgesetztwerden können. Man muß daher die Strahlendes Herzens auf diesem Stein auf eine andere Art,und zwar wie bey Fig. ck. aufsetzen.

Was nun übrigens die Handgriffe des Be-harrens und Gchärsens der Mühlsteine betrifft,so ist, außer dem, was davon schon im vorherge-henden Theile dieses Werkes, S. 58z st. bemerktworden, nach folgendes anzuführen.

Der Müller bekommt die Mühlsteine ausden Steinbrüchen überhaupt schon aus dem Gro-ben gerundet, aber rauh und unauSgearbeitet; er mußsie daher nicht allein auf der Stirn (Kranz) undauf den beyden Grundflächen behauen, sondern auchein rundes Loch in dem Mittelpunkt des Steinsnebst einem Lager für die Haue *) ausarbeiten.Zum Bodenstein nimmt der Müller gemeiniglicheinen abgenutzten Läufer, der zwar seine erforderli-che Breite hat, aber schon merklich dünner gewor-den ist. Der Läufer einer Wassermühle pflegt zFuß 4 bis 10 Zoll im Durchmesser breit, und zFuß, oder auch nur 18 Zoll, dick zu seyn. Stei-ne von der letzter» Dicke nennt man Drcylmge;

L 5 -ur

') So wird das starke Eisen gerianyt, welches den LäuseSträgt, und diesen Mühlstein unmittelbar umwälzetEs gleicht zwey in der Mitte zusammen gesetzten Schwal-benschwänzen, und ist oben auf dem senkrechten Mühlen-kisen befestiget.