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Sechs und neunzigster Theil, welcher das Ende des Artikels Mühle enthält, und bis Münze, eine Pflanzengattung, geht.
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194 Mühle.

irer kältern Gegend und in einem nassen Jahregewachsen sind, nicht so gut sind, als neue, die ineinem warmen trockenen Jahre, auf einem etwashohen und steinigen Felde gewachsen sind*).

Dieser Unterschied zwischen den neuen undalten Körnern muß noch mehr bey dtm Rockenbeobachtet werden, als bey anderm Getreide, weildieser viel schädlicher als der Weihen ist, wenn ernicht gehörig grschwiht und ausgetrocknet ist. Be-sonders ist das Mutterkorn nicht so gefährlich, wennman eS alt werden läßt; wiewohl es immer schäd-lich ist. Wenn es Noch neu ist, so wird das Brotsehr schwarz und fast violetfärbig; da es hingegenviel weißer Brot gibt, wenn es erst alt gewor-den ist.

Doch muß daS Getreide auch nicht gar zuall seyn, wenn es schönes Mehl und gutes Brotgeben soll t alles erfordert einen gewissen Grad derReife, vor welcher es nicht zu seiner Vollkommen-heit gelangt; aber man muß es auch gerade als-denn zu brauchen suchen, wenn es diese Vollkom-menheit erlangt hat: denn, wenn es älter wird,verliehet rS seine Kraft, und wird schlechter. Dieguten Eigenschaften des Getreides vermindern sichnach einer gewissen Zeit, und verliehren sich end-lich ganz und gar, besonders wenn es in schlechtenMagazinen aufbewahret wird, In zweckmäßigangelegten Magazinen hält es sich viele Jahre.

Als sich der König von Frankreich und diekönigliche Familie im Jahre 1744 zU Meß auf-hielt, machte man einen Versuch, Brot von demKorne zu backen, welche- seit dem Jahre 1Z52 in

der

') Der regelmäßige und unregelmäßige Fruchtbar» machtden stärksten Unterschied in der «üte der Früchte aus.Auch in kältern Gegenden und kälterm Beden kennen g«teFrüchte erbauet werden.