Mühle.
droschen ist. Plinius, im vierzehnten Kap. desifftcn Buches, behauptet mit dem Varro, daßsich der Weihen, wenn er in den Aehren aufbehal-ten wird, an za Jahre hält. Es ist auch begreif-lich, daß er in den Aehren vollkommener wird, alswenn er auögedroschen ist; und man sollte ihn erstim zweyten Jahre dreschen, wenn man es nichtwegen des Strohes früher thun müßte, als welchesin dem ersten Jahre, ja in den drey bis vier Mo-naten nach der Aernte am besten ist.
Endlich giebt es auch einen Zeitpunkt, nachwelchem das Korn wieder schlechter wird. DieserZeitpunkt ist nach der Beschaffenheit des Korns,und der Art, wie es aufbewahret wird/ sehr ver-schieden. Dieses ist die größte Schwierigkeit beyden Kornmagazinen *). Aus diesem Grunde trafdie ehemahlige königl. Regierung in Frankreich dieVerfügung, es zu consumiren und wieder neuesanzuschaffen; wodurch jedermann in den Standgesetzt wurde, Brot zu bekommen: aus eben diesemGrunde erlaubte sie nicht nur den Getreidehandel,sondern begünstigte ihn auch und ermunterte dieUnterthanen dazu. Doch hatte sie auch ein wach-sames Auge auf die Mißbrärrche, die sich dabeyzum Schaden der Nahrung des gemeinen Manneseinschleichen könnten, der sich vornehmlich, wo nichteinzig und allein vom Brote nähret.
2) Von der Auswahl und Vermengungdes Getreides bey dem Mahlen.
Wenn man recht gutes Brot haben will, somuß man vermengten Weißen brauchen, wie es
schon
Bey den im ix. Theile der Schreberschen Samm'lung -eschriedeuen Magazinen fällt diese.Schwieejgkeit nrg.