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Sechs und neunzigster Theil, welcher das Ende des Artikels Mühle enthält, und bis Münze, eine Pflanzengattung, geht.
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Mühlt. L99

man mit einem Kunstwort»: das Mehl rech färbet»(rouxir Is Karins).

Will man vor dem Mahlen verschiedene Sor-ten von Weihen mit einander vermengen, datnieman das Mahlen erleichtere und besseres Mehl be-komme: so muß diese Vermischung nicht eher ge-schehen, als bis man im Begriffe ist zu mahlen,weil eines durch das andere würde verdorben wer-den, wenn man z. B. altes und neues Korn ver-mengt aufbehalten wollte. Man muß alsden«auch das Mehl, so bald als möglich, brauchen:denn es würde sich nicht halten, sondern in eineGährung gerathen.

z) Die Zubereitung, die man vor demMahlen mitdemKorn« vornehmenmuß.

Es versteht sich von selbst, daß man denWeihen, ehe man ihn in die Mühle schickt, rechtreinigen müsse, um den Staub, die fremdartigenKörner und alles übrige Unreine davon abzuson-dern. In den Landern, wo das Getreide aufdem Felde auf der bloßen Erde gedroschen wird,und wo man das Sichten und Durchsieben desKorns nicht gut versieht, pflegen viele den Weihenvorher zu waschen, und ihn hernach an der Sonnezu trocknen.

In den rparmen Ländern, wo. der Weihe»überaus trocken und dürre wird, muß man ihneinige Stunden zuvor, ehe er gemahlen wird, mitetwas Wasser anfeuchten, damit die Schalen bes-ser abgehen, und das Mehl desto, weißer werde.

Wenn der Weihen so angefeuchtet wird, giebter zwar mehr Mehl, aber nicht mehr Brot: denndas Anfeuchten verursacht nur, daß die Körner ein

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