Mühle. AOL
Ungeachtet das? Getreide bey nassen Jahre»nicht so gut ist, und der Regen, der in der Aerntefällt, sehr schädlich ist: so hat Malouin dochverschiedene Mahle, besonders im Jahre 1744, inwelchem durch das ganze mitternächtliche Frank-reich, besonders in der.Normandie, sehr starke Re-gen sielen, bemerket, daß die Regen, die kurz vorder Aernte einfallen, vieles zur Gute des Getreidesbeytragen, und daß dadurch das Mehl schöner undfeiner wird; weil dieses Wasser und hie Sonneunter der Zeit die Körner recht vollkommen ma-chen. Dieses trifft noch richtiger ein, wenn vor-her eine trockene, oder doch nicht feuchte Witterunggewesen ist.
4) Von verschiedenen Arten zu mahlen.
Nachdem^ man sich einer besondern Art imMahlen und Durchbeuteln bedienet, nachdem kannman aus einerley Weihen sehr verschiedenes Mehlbekommen; eben so wie einerley Trauben verschie-denen Wein geben, je nachdem man bey der AuS-preffung und Zubereitung derselben verfährt.
Das Getreide besteht aus vielen wesentlichverschiedenen Theilen, die sehr ungleiches Mehl ge-ben können; der äußerste Theil, der der Sonnen-hitze am meisten ausgesetzt ist, ist in warmen Jah-ren härter, als das übrige, wenn anders das Ge-treide recht reif eiygeärntet und sorgfältig verwah-ret worden ist.
Wenn man die Bestandtheile des Getreideswill kennen lernen; so muß man es zergliedernoder zerstückeln, um die innere Beschaffenheit zubetrachten.
Es. ist bekannt, dass die äußere Hülle des.WeitzcnS aus zwey Hüllen besteht, und ein Kern
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