Mühle. 2Z5
zo Pf. 2 Boiss. Kleyenmehl oder ganz grob After-mehl (perir8on) ain Gewichte 14 Pf. und dreyViertel eines Boisscau abgesiebte Hälsen, am Gew.9 Pf. .Dieses thut an Kleyen Fz Pf, hierzu dier8? Pf- 8 Unzen Mehl gerechnet, beträgt die Sum-me 240 Pf. 8 Unzen.
Ein halb Jahr darauf im Jänner 1761.machte man in eben diesem Hospitale, in Gegen-wart des Herrn Generallieutcnantö der Polizcy, ,ei-uen Versuch' mit 2 Sextier Weihen von 480 Pf.am Gewichte, aus welchem man durch die klou-rure economiczus Z7O Pf. 6 Unz. Mehl, und9Z Pf. 8 Unzen Kleyen heraus brachte
Im Jahre ,700 machte man, um ein Ver-hältniß zur richtigen Bestimmung der Preise desBrotes nach den verschiedenen Preisen des Weitzens,zu finden, in Gegenwart des Herrn Generallieute-nants der Polizey, in dem Hotel Dieu zu Pariseinen Versuch mit der eigentlich so genannten lVlou-rure en grosse an 2 Sextier Getreide 2Z9 Pf.schwer. Man fand rz6 Pf. Auszug an Mehle,nähmlich z Boiss fein weiß Mehl, zH Boiss. Hall-weiß Mehl, 2s Boiss. ordinär weiß Mehl, 8H Boiss.Kleyenmehl und todte Kleyeu.
Aus dieser Registratur *) ersieht man, daßsich damahls die eigentlich so genannte Nourursön grosse zu verbessern angefangen hat. Mansonderte nicht nur schon das sehr feine Mehl ab;sondern man wußte auch den Gries und dasKleyenmehl aus den fetten Kleyen durch Beutelvon verschiedener Art und Feinheit heraus zubringen.
Die eigentliche Ulourure en §roüs war zuMalouin's Zeit noch viel vollkommner, als sie
170s
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