2Z6 Mühle.
1722 war; wie man aus dem gerichtlichen Vor-gänge erstehet, der zu Valenciennes über 2 Versuche,das Getreide zu mahlen, gemacht worden ist; da-von einer nach der alten Mahlart, nähmlich der^loururs en proste, der andere nach der neuern,oder der IVloumre ecvnomiyue, angestellt wurden.
Den ersten September 1764 hat man inGegenwart der Schoppen dieser Stadt einen SackWeißen von rzo Pf. auf einer Mühle nach der^lourure economiyue gemahlen, und 64 Pf. LUnzen, 5s Drachmen weißer Mehl aus dem erstenBeutel erhalten.
Die noch halb fetten Kleyen, welche aus drnzzweyten Beutel fielen, wurden nach und nach inden Rumpf des Drehbeutels geschüttet, um allenGries, der noch darin war, heraus zu bringen.Dieser Drehbeutel bestand aus sieben Arten vonZeuge.
Als man nun das feine weiße Mehl abge-sondert hatte; so trug man den ersten Gries, denman aus dem zweyten Beutel erhielt, in den Mühl-rümpf, und that den Gries, der aus dm fünf er-sten Zeugen des Drehebeutels war abgesondert wor-den, mit hinzu *).
Das Mehl, welches man Griesmehl (!s Pre-miere 6e Oruzu) nennt, und das aus dem erstenBeutel bey dem Wiederaufschütten war abgesondertworden, wsg 24 Pf. 2 Unzen Drachmen.
Hierauf schüttete man den grauen, nähmlichdie zweyte Sorte von Gries, die aus eben diesemBeutel kam, und den Gries aus der sechsten Ab-theilung
*) Von dieser Art zu mahlen geht die unsrige ganz ab.Es scheint, daß man das Mehl, ebe es wieder aufgeschüt-tet worden, in der sogenannten Beutelkammer durchge-beutelt habe. Eine solche Beutelkammer aber «st n« derThat eine sehr überflüssige und unnütze Sache.