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Bey der südlichen Mahlark hauek man dieSteine einschlägig, das ist, nicht regelmäßig nochstrahlemveise; wie man bey der nördlichen um Pa-ris herum zu thun gewohnt ist.
Der Vortheil der Methode, die Beutel andie Mühle anzumachen, wie man bey der ländli-chen Mahlart und der IVloucurs äconomiczus thut,da man nähmlich Mehl und Kleyen zu eben derZeit, wenn das Getreide gemahlen wird, durchbeu-telt, besteht darin, daß man sich Zeit und Arbeiterspart, und dem Beutel eine stets gleich starke»nd regelmäßige Bewegung giebt, als wenn manaußer der Mühle das Mehl mit der Hand *) durch-beutelt, wie man bey der südlichen Mahlart undder sogenannten klömme ea-grolle zu thun ge-wohnt ist.
Es ist aber bey der Klomure üconvmiczuetmd bey der ländlichen Mahlart die Schwierigkeit,daß man die Bewegung des Steines und des Beu-tels übereinstimmend mache; will man dieses glück-lich bewerkstelligen, so muß der Beutel mit der Ge-walt der Mühle im Verhältniß stehen; der ersteund zweyte Beutel müssen wohl gestellet werden,und ihre Bewegung muß der Bewegung der Müh-le folgen"*), wozu Erfahrung und Geschicklichkeitnöthig ist.
Ueberhaupt beutelt sich das Mehl, wenn eswarm ist, nicht so gut durch, als wenn es Zeithat, erst auszukühlen; weil desselben Theilchen»wenn es noch warm ist, mehr PlaH einnehmen,d. i. gröber sind, als wenn es kalt ist.
Q 2 Das
*) Nähmlich bey dem Herumdrehen der Kurbel mit derHand in der Beutelkammer; welches bey uns ganz unserwihnlich ist.
Unsere Müller sagen: das Räderwerk, so den Beutetregieret, muß so beschaffen seyn, daß der Stein und derBeuteb in gleicher Bewegung erhalten wir».