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Sechs und neunzigster Theil, welcher das Ende des Artikels Mühle enthält, und bis Münze, eine Pflanzengattung, geht.
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Mühle. 26 z

ebes so sehr mit den Beuteln als mit den Mühl»-steinen arbeitet, nicht die Unbequemlichkeiten, dieman bey der ländlichen Mahlart antrifft, da mansich weder der Steine auf eine gehörige Art, nochgenügsamer Beutel bedienet, und daher verursachet,daß das, was zur Nahrung der Menschen dienenkönnte, für das Vieh oder in die Stärke genom-men wird.

Nirgends beutelt man nach des Herrn Ma,kou i n's Meinung so gut, als in Frankreich; auchnicht in den, Ländern, wo man zu verschiedenenMahlen wieder aufschüttet; denn man reiniget da-selbst den GrieS nicht hinlänglich mit den Beuteln,wie er behauptet *). Anfangs hat man sich dazuder flüchtigen Leinewand bedienet, die man Eane-fas nennt, auch Haarsiebe zu diesem Gebraucheangewendet; man hat sich ferner zum Durchsich-ten allerhand Siebe aus zubereiteten und durchlö-cherten Fellen gemacht. Den französischen Nah-men Las, welcher ein Haarsieb anzeiget, hat mannachher verschiedenen Arten von Sieben beygelegt.Es kommt aber dieser Nahme von dem Worteeiner Borsie her, weil man ehemahls Siebeaus Schwcincborsten gemacht hat.

Seitdem hat man feinere Tücher zum Sich-ten aus Wolle, Ziegenhaaren und Seide verfer-tiget.

R 4, Endlich

") Auf eine vorzügliche Art wird das Mehl für die kaiser-Uche Hofstadt zu Wien gebeutelt. Doch gibt es auchin Sachsen Müller, dre da« klare Mehl von dem groben«ist gleiche Art abzusondern wissen. Dieses klare Mehlhecht im Deutschen paU, das von dem lateinischen Wor-te rol!^» hergeleitet wird. t^r brum xoilmsrium, Beutel-sseb, ist schon den alten Römern bekannt gewesen. Unseregewöhnlichen Bcuteltüchcr in den Mühlen find von Wollegemacht. Ei« liegen ^ Ellen breit, «nd sind gc> bis 4»Ellen lang.