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Sechs und neunzigster Theil, welcher das Ende des Artikels Mühle enthält, und bis Münze, eine Pflanzengattung, geht.
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Mühle. 277

Ist der Rocken und überhaupt alles Getreidezu naß gemacht worden, so muß eö über die Ge-bühr aufgeschüttet werden; von solchem Getreideließe sich oft noch einmal, oder gar zwcymal so vielabmahlen, wenn es gebührlich angefeuchtet wordenwäre; und der Schaden auf Seite des Mähl-herrn oder Mählmeisters läßt sich hieraus leichtbestimmen.

Was nun den Nachtheil auf Seite des Mahl-gastes betrifft, so ist derselbe verschieden; ist dasGetreide zu naß gemacht worden, so empfinden dieEigenthümer desselben den Schaden davon fürs er-ste (vorzüglich in starken Posten) bereits in derMühle; denn es muß mehr Zeit als gewöhnlichauf das Abmahlen verwendet werden, well es ohneübergebührliches Aufschütten nicht gemahlen wer-den kann; durch dieses Aufschütten wird das Mehlaber auch oft warm und heiß. Wenn das Mehlnun aber warm in die Säcke kommt, so wird bis-weilen der Grund zur Verderbniß desselben schonin der Mühle gelegt; ferner verursacht auch dieErhitzung des Getreides auf der Mühle, daß dasMehl in etwas verbrennt, und anstatt einer wei-ßen eine graue, ja auch gar" wohl rothe iFarbeerhält.

Aus diesem Grunde, nebst dem allzu öfter»Aufschütten, mahlet es sich auch zusammen, daß esweniger wird; zumahl wenn bey dem andern oderdritten Aufschütten desselben die Steine (entwederaus Unachtsamkeit oder nicht genügsamer Erfah-rung) allzu scharf zusammen gelassen werden, undsolche folglich glatt geworden, und daher nachge-hende! das Schrot nicht fassen und angreifen, son-dern es nur quetschen können.

Ferner giebt es auch Leute, die in Ansehungdes FeuchtttiS der Sache zu wenig thun, und so

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