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Sechs und neunzigster Theil, welcher das Ende des Artikels Mühle enthält, und bis Münze, eine Pflanzengattung, geht.
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Mühle.

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^verträgt. Hat der Rocken hingegen auf dem Fel-de nach dein Mähen bey schönem Wetter mehrereTage gestanden, und hernach auf einem luftigenBoden gelegen, so kann man ihn als völlig tro-cken ansehen, und auf die vorhin gesagte Art an-feuchten.

Von vielen Mahlgästen wird der Rocken inAnsehung des Feuchtens schlecht behandelt, undsolche Behandlung gereicht sowohl dein Mühlherrnoder Mühlmeister, als dem Mahlgaste selbst zumNachtheil. Viele haben gehört, daß der Rocken,«venn weißes und gutes Mehl aus selbigem ver-fertiget werden soll, gefeuchtet werden müsse: dahernetzen sie solchen, ohne theils auf die Beschaffen-heit desselben, theils auf Zeit und Witterung zusehen. Sie nehmen oft zu Rocken, welcher feuchtund gelinde, ingleichcn viel Zusatz hat, eben so vielWasser, als man zu dem reinsten und trockenstenRocken kaum nöthig haben würde. Die Folgenvon dieser und nachstehenden Behandlungen werde-ich unten anzeigen.

Andere wissen zwar, daß mau sich bey Feuch-tung des Getreides nuch der Verschiedenheit dessel-ben zu richten habe, sie sehen dabey aber nicht aufdie Zeit und Witterung; solche nehmen nicht sei-len zu diesjährigem im Herbste bey feuchter Wit-terung eben das Wasser, dos man kaum zu Osternnöthig haben würde.

Noch andere haben es aus der Erfahrung,baß man sich bey Fcuchtung des Rockens sowohlnach der Beschaffenheit desselben als auch nachder Zeit zu richten Habe, wissen aber nicht, daßman dabey auch auf die Witterung zu merken habe:biese treffen es selten gehörig, und feuchten solchenentweder zu viel oder zu wenig.