Mühle.
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Nun werden die erwähnten Mehlsorten zusam»men geschürtet, und unter einander gemenget, unddavon werden die leipziger Semmeln gebacken.*).
Man nimmt sodann die obgedachten Spitz-kleyen und den zum dritten Mahle durch die Müh-le gegangenen TrieS, schüttet beyde zusammen, unkläßt sie noch zwey- bis dreymahl durch die Mühlegehen, so wird Afrcrinehl, pollmehl oder Mit-telwehl daraus. Der zuletzt überbliebene undausgcmahlcne GrieS bekommt die Benennung Gnes-klcyen.
Ist der Gries nun also ausgemahlen, so schüt-tet man die Schrotkleyen zwey- bis dreymahl auf,nimmt diese zwey bis drey Gänge zusammen, undmahlt sie durch, so bekommt man daraus ein rechtgutes Mittelmehl, welches mit dem obigen, Grieö-mittelmehle zusammen gemenget wird.
Die Kleyen kann man nun noch 2 bis z,auch wohl mehrmahl aufschütten, und zu schwar-zem Mehle mahlen.
Nach dieser Art zu mahlen faLen von einemScheffel Weißen 12 Metzen weißes Mehl, z bis4 Metzen Mutelmehl, und r bis 2 Metzen schwar-zes Mehl, und es wiegt gemeiniglich 1 Mehr wei-ßes Mehl 7^ Pfund; vom schwarzen Metzle aberetwas weniger; die Kleyen aber i Metze 4, 4^bis § Pfund, nachdem mehr Mr weniger ^leiffdarauf verwendet worden ist.
b. Rocken.
Der Rockew wird erst gefegt» hernach mieWsffer angefeuchtet,, damit er naß wird, daß, wen»
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') Es versteht sich »0« selbst, daß die Semmel« feiner wer-den, wenn man sich dar» nur be- Mehls vom erste«, odervom ersten und andern Gange bedienet.