Mühle.
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taumelt, ingleichen klappert und poltert: so erschwe-ret dieser hier beschriebene Gang des Steins ^emganzen Mühlenwerke die Bewegung; und daherkann sich ein Mahlgast sicher versprechen, daß ernicht so geschwind mit Abmahlen fertig wird- alsim Gegentheil, wenn der Stein in seinem Zirkel-raume ordentlich und gerade geht. Ja dieser Um-lauf des Steins vermahlet auf' alle Fälle das Ge-treide schlecht, und unter demselben betrifft es vor-züglich den Weihen.
Von diesem Fehlen der.Steins-hängt gemei-niglich auch ein anderer ab: rdenn wenn er nichtin seinem Zirkelraucke ordentlich und -gerade läuft,so geht er auch selten im-Hebemaße richtig ; undbey dieser unrichtigen Bewegung bückt und neigter sich allezeit, so oft er sich einmahl: herumdreht;dieser Umgang macht dem Mühlenwerke die Beile-gung noch beschwerlicher, als der vorerwähnte, weilder Stein- nicht mit seiner ganzen Bahn oderSeite auf dem untern oder Bodensteine aufgehetoder mahlet. Man nehme z. B. zwey hölzerneTeller- die noch gerade, und nicht etwa hohl undkrumm gelaufen sind, und lege dieselben auf ein-ander, so sind diese Teller anzusehen, als wenn siebeyde nur ein Stück wären: fast gleiche Bewand-niß hat es mit den beyden auf der Mühle aufeinander liegenden Mühlsteinen- die müssen auchwährend ihrer Bewegung anzusehen seyn, als wennsie beyde nur ein Stück wären; geht nun aber derLäufer oder der obere Stech nicht richtig im Hebe-maße, und neigt und bäckt sich allezeit, so oft ereinmahl herumläuft, so geht und Mahlet derselbeauch nur zur Hälfte auf dem untern oder Boden-steine auf: ja geschieht es, daß viel fehlt, und er-sehe unrichtig geht, so mahlt er nur auf einemViertel auf, die übrigen drey Theile oder die andere
Hälfte