Mühle.
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väterlicher Mühle, sondern wer selbige erlangenwill, muß fremde Werkstätten besehen, und sichauch bemühen, daselbst Arbeit zu erhalten. Dabekommt man verschiedene Vorfälle und Begeben-heiten zu sehen; Begebenheiten, die in der Zukunftmancherley Ruhen schaffen können. Hierbey darfes noch keiner bewenden lassen, sondern er mußauch bey seinen Verrichtungen, wenn es Zeit undUmstände leiden, eigenes Nachdenken und eigeneVersuche anstellen, ob das, was er hier und dagesehen und verfertigen müssen, anwendbar und be-quemer, als was er bereits erlernet; nachher aufbemerkten Unterschied von der besten Art Gebrauchzu machen suchen.
Sich nach einer solchen Erfahrung zu bestre-ben, ist schon um deswillen nothwendig, weil dieVerfertigung und Haltung einiger Mühlengeräthesowohl, als der Gebrauch bey der Vermahlung desGetreides hin und wieder sehr verschieden ist. Weilnun auch hiernächst ein Gesell, vorn obersten bisauf den untersten, neben der Abwarcung der Müh-len, gewisse Stücke zu verfertigen und zu haltenangewiesen ist: so fordert man von einem obernGesellen oder Bescheider nicht zu viel, wenn manverlangt, daß er von unten und auf den äußerstenPosten gedient und gestanden haben müsse; undzwar ein jeder in seiner Art, dieser bey Wind-und jener bey Wassermühlen, um die Verrichtun-gen seiner Untergebenen, andere Ursachen jetzt mitStillschweigen zu übergehn, richtig beurtheilen zukönnen.
Wer also den Dienst eines Obergesellen ineiner großen Wassermühlen - Werkstätte antretenwill, der muß bereits, ehe er solche Station über-nimmt, sich um die beste und bequemste Führungund Herstellung der Geräthe, ingleichen um die
richtige