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Sechs und neunzigster Theil, welcher das Ende des Artikels Mühle enthält, und bis Münze, eine Pflanzengattung, geht.
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' Mühle. Z27

lich seyn, als in kleinen, indem die Gesellen zumWetteifer dort eher Gelegenheit bekommen. EineHauptsache dabey ist, dap er auch dasjenige, wasvon ibm in Ansehung seiner Funccivn gefordertwerden kann, hinreichend erlernet habe. Wäre dasnicht, so wird er zufrieden mit seinem Charakter,-bey Lobe und Verachtung ganz gleichgültig bleiben.Hierzu werden sich mehrere Uebel gesellen; ja dieUntergebenen werden auch vor ihm weder Furcht,noch Respect haben.

Es ist gewiß, daß auf dieser oder jener Müh«,lc mehr Steine durch das Lediglaufcn, als verirrst«tclst der Abmahlung des Getreides abgenutzet wsr«den. Dieses etwas naher zu zeigen, muß nochgesagt werden, daß zu diesem Lediglausen auch ir»riges Anstellen gerechnet wird; denn manche stehen,in der Meinung, daß man den Steinen, wenn dasGetreide klein gemahlen werden soll, wenig Arbeitgeben, selbige aber um desto stärker zusammen las«fen müßte; sehr oft verlangt die Bequemlichkeitder Arbeiter ein solches Richten der Mühlen, weilsie bey solchem Verfahren nicht so oft auftragenoder aufschütten dürfen. Durch dieses unschicklicheBetragen werden aber bey Abmahlung 8 berlinerScheffel Getreides die Steine mehr abgenutzt, alssonst bey gutem Anstellen mit zo Scheffeln nichtgeschieht; ja es leiden nicht allein die Steine, so lu-dern auch das Produkt dadurch Schaden.

Noch andere haben sich bey Richtung einexMühle langsam gewöhnt, und bestreben sich nicht,die Steine bey ununterbrochener Arbeit zu, erhal-ten, sondern so oft es einmahl herunterkommt, sovielmahl lassen s-r auch die Steine etwas leer lau-fen; aber zu einer guten Abmahlung und gemäch«lichem Umgänge des ganzen Werks trägt dir Be-hendigkeit stn Anstellen ein Merkliches bey. Im

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