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Abmahkung nach guter Art ausfallen, und das Er-forderliche bewerkstelligc-t werden, so ist solches ganzund gar unmöglich. Denn bald lauft das Schrotzu grob, bald zu klar herrmttr, bald hat die Müh-le zu wenig,, bald zu viel Arbeit, bald geht sie zulangsam» bald zu geschwind, bald schlägt das Mehlallzu sehr durch den Beutel rc. Besage diesernebst den schon hm und wieder angegebenen Be-merkungen muß ein Gesell, wo auch nur ein oderzwey Mahlgänge befindlich, beständig zuzogen seyn,und iminer, so zu reden, hin und her, auf undheruntergehen, und bald da, bald dorthin schauen.Wo aber viele Gänge sind, da kann vermittelst e>»ner beständigen Gegenwart eines oder zweyer Ar-beiter nie zu viel Abwartung und Aufsicht verwen-det werden. Durch solche Abwartung aber, nebsteiner guten Führung, kann es auch dahin gebrachtwerden, daß, wo bey übler Aufsicht und schlechterFührung räglich auf einem Gange zwanzig Schef-fel gemahlen werden, fast noch einmahl so viel,wie auch nach besserer Art verfertiget wird.
Wo das Lediglaufen der Mühle oft geschieht,oder gar zur Gewohnheit geworden ist, da hat ge-wiß der oberste Gesell allein die Schuld. AlleUnordnungen, die öfters vorfallen, können keinem,als diesem beygelegt werden; denn steht er seinemDienste treulich vor, und behandelt sowohl dieMühlen, als auch das abzumahlende Getreide so,als wenn es fein eigen wäre, und sucht seine Ar-beit nach der besten Art zu liefern; thut er nichtnur seine Schuldigkeit, sondern hält auch beständigfeine Untergebenen dazu an; fürchtet er Spott undVerachtung: so wird man von keinen Unordnun-gen in der ihm untergebenen Werkstätte hören; jaes wird in großen Werkstätten eine eben so guteund fast noch bessere Abwartung der Mühle mög-