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Sechs und neunzigster Theil, welcher das Ende des Artikels Mühle enthält, und bis Münze, eine Pflanzengattung, geht.
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alle dem allhier angegebnen das Gegentheil bewir-ket und zeiget. ^

Neuntens, ein allzusehr abgeführter oder ab-genutzter Hals des Mühleisens, dieser giebt vorandern Unbequemlichkeiten auch nicht selten Anlaßzu einer heißen Abmahlung.

Ein jeder der mrhresten allhier angegebnenMängel, ist ganz allein vermögend, die stärkste Er-hitzung bey der Abmahlung zu bewirken: denjenigenaber, der alle diese Fehler von seinem Mühlenwerkenach der möglichsten Weise zu entferyen suchet,wird der Erfolg ganz gewiß belehren, daß das Ge-treide kühle abzumahlen, in großen Werkstätteneben sowohl, als in kleinen möglich sey. Ja, eswird sich auch zeigen, daß nicht allein ein Schef-fel in einer kürzern Zeit, sondern auch auf beque-mere und nützlichere Art vermahlen wird.

Wenn also ein Mühlenwerk auch sowohl imGanzen als nach seinen einzelnen Theilen nach derbesten Art erbauet worden, so ist zur längerenDauer desselben und zur zweckmäßigen Förderungder Geschäfte überhaupt nöthig, daß durch die da-hey angestellten oder damit wählenden Personen,es mögen Gesellen oder Meister seyn, beständigfür eine richtige Aufrechthaltung der Mühlengeräthegesorgt werde; denn diese, und besonders die klei-nen, welche zum öfern neu verfertiget werden müs-sen, indem die mehresten nicht viel über ein oderzwey Jahr dauern, können durch Ungezogenheit derGesellen, oder weil diese von der Profession einezu seichte oder wohl gar irrige Kenntniß haben, ineine solche Lage gebracht werden, daß sie nicht dieHälfte Dienste leisten, die doch gethan werden könn-ten; und dieses zieht- sodann auch eine frühzeitigeVernichtung des Ganzen nach sich. Denn es giebtWer unter den Gesellen so ungezogne und boshaf-te