Z9r Mühle..
siinem Unterhalt ioO Rthlr., wenn man auch 29,Nchlr. zu Unterhaltung der Steine, Bruteltuch,Fett, Stahl, Eisen und andere Kleinigkeiten mehrrechnen wollte. Damit aber auch kein Zweifelentstehe, ob der Müller so viel Fällkleyen, Staub-und Steinmehl mit Ehren haben könne, als obenangesetzet ist: so ist zu erwägen, daß dem Müllervon hcn iZoo Scheffeln, die a izo Pfund, -rgzoPfund betragen möchten, von 102 Pfund 1 Pfund.zu gute gehen. Jngleichcn nutzen sich die Steinein einem Jahre um etwas beträchtliches ab, beson-ders wenn sie nicht sehr hart sind. Dieses, wassich abmahlet, kommt unter das Mehl, und umso viel kaun der Müller mehr vom Ueberschuß amMehl und Klcyen haben. Ferner im Sommer,wenn das Getreide dürre ist, muß der Müller aufi-OO Pfund wohl 1 bis L Pfund Wasser zum An-sprengen nehmen. Diese Feuchtigkeit bleibet in»Mehl und Klcyen, wodurch dem Müller wiederPortheil, zuwächset. Wenn man dieses alles wohlerwäget, so bleibet kein Zweifel übrig, daß der obigeAnschlag auf das billigste gerechnet ist.
Den Abgangs an den Steinen hat HerrHallt im zten Bande der Werkstücke der heuti-gen Künste, p. ZA bey einer Windmühle folgen-Lcrgcstalt wjewohl sehr übertrieben, berechnet. Esverliehrct, sagt er, ein guter Stein, und der Läufernoch mehr, als der Podenstem, bey anhaltendemGebrauche, in einem Vierteljahre ohngefähr dreyViertel Zoll pon seiner Dicke oder Höhe; und dahie Müller jeden der beyden Mühlsteine 2 Fußhoch, und im Durchmesser 4, Fuß 6 Zoll breit zuhauen pflegen, und wenn man alle Jahr 4 Zollsitzet, die. sich an. jedem Stein abreiben: so Ver-slehren beyde Steine 8 Zoll ander Höhe; folglichreibet sich von jedem Steine des Jahrs der sechste. ' ' '. - Theil