Mundgeschwür.
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venerischen Ursprungs, und erfordern, so wie dieChanker an andern Stellen, den Gebrauch derQuecksilbers. Hier muß man aber ein solchesQuecksilber »Präparat wählen, das nicht leicht aufden Mund wirkt, und einen Speichelfluß erregt.
Indessen kommen auch Geschwüre anderer Artam Gaumen vor, und zwar sind denselben folgen»de Ursachen besonders eigen. Sie entstehen zu»weilen bloß von einem schadhaften Zahne in derobern Kinnbacke, und sind in diesem Falle gemei-niglich an der Seite des Gaumens mit Beinfraßverbunden und sistelartig. Hier ist die Auszichungdes schadhaften Zahns zur Heilung erforderlich.—Zuweilen rühren schmerzhafte erhabene Blätterchenund Geschwüre am Gaumen bloß von Schärfen,vorzüglich saurer und galliger Art in dem Ma»gen her, und erfordern Brech- und Purgirmittel.— Ein solche» Geschwür entsteht zuweilen voneiner Verletzung des Gaumens, durch einen spitzi-gen Knochen, eine Fischgräte, oder einen andernähnlichen Körper, vorzüglich wenn der fremde Kör-per darin stecken bleibt. Dergleichen Geschwüre,besonders wenn sie sistelartig sind, muß man da-her genau untersuchen, um den fremden Körper zuentdecken und auszuziehen. — Geschwüre amGaumen, die oft unschmerzhaft und sehr klein sind,bluten zuweilen stark, und da sie oft skvrbutischrrArt sind, erfordern sie äußere und innere anrisko»britische Mittel. — Zuweilen rührt die Btrmmzvon einem varicosen Gefäße im Geschwüre her,und dann ist das glühende Eisen mehrencheils nütz-lich. — Bekanntlich sind auch Geschwüre imMunde, nahmentlich am Gaumen, Folge des un»behutsamen Gebrauchs de» Quecksilbers, und eine»dadurch erregten übermäßigen Speichelflusses.
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