726 Mundküche. Mundleim.
5 pir. käl. und eocblegr. Honig mischen, undmit dem Intus, lalvias verdünnen.
S- Bernsteines praktisches Handbuch für Wund-ärzte. tu. Th. Leipzig 1800. S. 208 fl.
Mundküche, bey großen Hofhaltungen, eine bcson-sondere Küche für die herrschaftliche Tafel, zumUnterschiede von der Hsfküche.
Mundküchelchen. Man nimmt auf ein Pfund ge-läuterten und zur gehörigen Dicke gesottenen Zuckerauf das feinste pulvcristrte fiorentinische Vtolemvur-zrl zwey Loth, Aloes-Holz i Loth, rochen San-der und Wuskatenbläthrn, von jedem ^ Loch, undrührt es tn den Zucker, wenn er etwa« verkühltist. Hernach thut man «och Orangrnöhl * Loch,Zimmtöhl 20 Tropfen, Lpecies Dlsrnbra, undLpecies vismsiLbu, von jedem 4 Loth, vermischtmit geschwindem Rühren alles gut und eilig untereinander, und gießt Zeltchen oder Kügelchen dar-aus. S. Moschardine, Th. 94, S. 574.
Mundkuß, s. im Art. Ixuß, Th. 57, S. 148. 152.
Mundlack, Srogol-blate, s. unter Oblate.
Mundlcich, das, an Wasserkünsten, die äußersteRöhre, aus welcher das Wasser senkrecht aufstri-ger. S. l. Lerch, Th. 7z, S. 85.
Mundleim, ein aus Hausenbtase oder Tischlerleimund Zucker verfertigter Leim, welchen man nur mitdem Munde benetzen darf, wenn man ihn brau-chen will. S. in den Artikeln Brieß Th. 6, S.688- »sausen, Th. 22, S. 471, und Leim, Th.75, S. 722. Da an diesen Orten indessen bloßeine kurze Nachricht von dem Mundleim vor-kommt, so muß ich hier noch folgendes hinzu-fügen.
Mundleim ist überhaupt derjenige Leim, dessensich die Zeichner bedienen, um verschiedene BogenPapier sehr sauber zusammen zu leimen, wenn' ' . .. ' sie