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zugelöchct werden, nachdem man die Stelle bescha-llt und mit Harz gerieben. Die Länge und Brei-te der Mundstücke ist verschieden, das größte Mund-jlück ist 9s Zoll pariser Maß lang, und n Li-nien T Skr. breit; das kleinste n Linien laug undi Linie breit. Man hat überhaupt 2i ArtenMundstücke von verschiedenen Größen.
Bey den Schwertftgern ist Mundstück, Fr.(shgpe, der oberste um die Scheide eines Seiten-gewehrs Mfindliche Beschlag, er sey von Mes-sing, edlen oder andern Metallen gegossen.
Bey den Sparern ist Mundstück, oder Ge-biß, wie vorhin schon bemerkt wurde, das Stückan einem Pferdezaum, welches dem Pferde insMaul geleget wird, wenn man solches aufzäumet.Es giebt deren nach Art der Pferde und ihres Ge-brauchs verschiedene Gattungen. Junge und rohePferde zum Gehorsam zu bringen, braucht mangeschlossene Mundstücke oder Hohldijse, auchMünchner Mundstück genannt. Ihre Größeoder Weite muß nach der Beschaffenheit des Mun-des eingerichtet werden; stc müssen auch schon vor-her an andern Pferden gebraucht worden, auchnicht ungelenk und ungangbar seyn, vieiwenigecnoch einigen Geschmack vom Verzinnen Habens wel-chen man mit Salz abreiben und verbessern kann.Die Arbeit daran muß glatt und gleich seyn.Außerdem hat man noch bDalzenmundstücke,gekröpfte Mundstücke, gedrchete, Aappen-mtlndsrücke u. a. m. Alle Mundstücke stimmendarin üderein, sie mögen hohl oder massw seyn,daß sie aus zwey Theilen, die entweder aus einemGanzen zusammengeschmiedet sind, oder in der Mit-te beweglich zusammen gehangen werden, und ge-meiniglich aus Walzen bestehen, die aber vielerleyGestalten annehmen, und bald oliven-, melonen-,
^ glocken