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Sechs und neunzigster Theil, welcher das Ende des Artikels Mühle enthält, und bis Münze, eine Pflanzengattung, geht.
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Mundstück. 7Z9

Kästchen, bedeckt. Man nennt es die Zunge, undes muß dicker seyn, wenn es mit dem Hammernicht sehr hart geschlagen worden, und so umge,kehrt. Ganz gerade flach aber ist die Zunge nicht,denn sonst würde sie, als eine Klappe, die Ruinegenau verschließen, und der Wind würde sie darangenau andrücken; man macht sie also ein wenigaufgeworfen, oder bauchig flach, utid s6 sinket derL'ind vorne zwischen der Rinne eine Ocssnungoder Spalte, um in die Rinne einzudringen, dieZunge zu erschüttern. Diese schnellen Schwin-gungen der Zunge geben einen hohen, die langsa-men aber einen tiefen schnarrenden Ton. Um einMundstück zu machen, muß man eine schicklicheForm von Eisen, Kupfer oder Zinn wählen, (s.Mundstückform.) Man schneidet Nach diesekForm mit der Blechschere eine Messingplatte au-,steckt solche in glühende Kohlen, bis das Messingetwas glühet; zieht sie sachte aus dem Feuer, dennglühenoer Messing bricht, uttd läßt sie erkalten;stampft alsdenn die Platte in den Rinnen der Formallmählich, glüher es halb gestampft noch einmahl,welches bey großen Mundstücken z Mahl wieder?höhlt werden muß, und stampft sie völlig fertig.Endlich rundirt man das Mundstück auf demSpieße. Man steckt dasselbe nähmlich ins Mund-stück, schlagt auf einem Ambcße das Mundstückanr Kopfe all den Seiten, bis es überall amSpicpe anschließt. Nachher richtet man den Randdes Mundstücks auf einer großen Feile überall rechtgerade, und die innere Rinne mit feinen Handfei-len. Das schwarz angelaufene Messing wird wiegewöhnlich gesotten. Man giebt thuen gewöhnlichein wenig mehr inwendige Tiefe, als die innertBreite betragt. Den dicksten Theil nimmt manzum Kopfende. Eine sich ereignende Ritze kannAaa - zu-