Mundstück. 74Z
Sporer nach der Dicke des Ringes, den das Mund-stückloch bildet, an dem Orte, wo die Ecken deszusammen gerollten Mundstücks zusammen stoßen,mit dem Meißel ein schmales Stück bis an denFeilenstrich aus, legt die Hälfte des Mundstücksauf den Einschnitt des Mundstücklocheisens, steckt»n den vorigen Einschnitt des Mundstücks denDurchschlag, und schlägt mit einem Hammerschlag,dem eben gedachten Einschnitt gegen über, einenzweyten aus, der eben so breit und lang ist, alsder erste. Auf diese Art wird der Kopf jeder Hälf-te des Mundstücks in zwey gleiche Theile getheilte.Die Hälfte des Mundstücks wird ferner durch dasgekrümmte Loch des Mundstückeisen- in demSchraubenstock fest gehalten, und der äußere Theildes Mundstückrings an der Stange in die beydenEinschnitte gelegt. Man hauet nähmlich mit ei-nem Meißel den Umfang der einen Hälfte desKopfs an dem Mundstück rund, und biegt sie mitdem Hammer um den Mundstückring der Stange,und auf eben die Art legt man die andere Hälfteauf der erstem um. Astes dieses ist so zusammengetrieben, daß man glauben sollte, es wäre zusam-men geschweißt. Bey den mehresten Stangenhängt das Mundstück mit der Stange fest zusam-men, bey den englischen sind aber beyde Stücke aneinander wie ein Gewinde beweglich. In diesemFalle wird nur der Kopf des Mundes fester andas Mundstückloch angezogen. Wenn beyde Hälf-ten auf die gedachte Art an den Stangen befesti-get sind, so steckt der Sporer den Zapfen an derSpitze der einen Hälfte des Mundstücks in dasLoch der andern, biegt den Zapfen kalt zu einemRinge um, und verknüpft dadurch die Hälften desMundstücks, und zugleich die beyden Stangen,
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