Mundsrückcisrn. Mundstücklocheism. 745
S. Jacobsson's technoloz. Wörterbuch, lll Th.
S. 102 ss
Man sehe auch im Art. Genscher, Lh. 57, S.qyg. wo die. nöthigen Regeln in Hinsicht der An-wendung der Mundstücke bey den Pferden vor-kommen.
^mndstüeckciscn, bey den Spyrern ein Eisen vonzwey Hälften, jede mit einem breiten Lappen, diean den Enden, die zusammen paffen, ein massivesStück haben, welche beyde zusammen gesetzt einrundes Loch bilden. Der Sparer hält biermit dasrnndgebogene Mundstück einer Jftikstange in demSchraubestock feste, wenn es mit der Stange ver-einiget werden soll.
^Mindsnickformen, sind bey den Orgelbauern dieFormen zu den Nstundstüc"cn der Schnarrwerke.Man macht sie von geschlagenem Kupfer, aber esist besser, wenn sie von Eisen geschmiedet werden,die von Eisen gegossenen taugen nichts. Die Formist äußerlich lanzvierseitig: um sie zu schmieden,macht man sich vorher ein Modell von Holz, wel-ches von Eisen nachgemacht wird, indem jede Rin-ne dieser Stampfform mit Grabsticheln oder Grab-eisen auögegrabcn und mit der Feile völlig beendi-get wird. Der Boden dieser Form ist gerade undstach; die größte Rinne ist etwa 6 Zoll lang inder Form, welche ungefähr z Zoll lang «st. Zurecht große» Orgeln macht man Formen von Zinnmit größern Rinnen. Der Rinnen, sind so viele,als eine ganze Stimme verlangt, d. >'. durch dasganze Klavier oder Pedal.
^Hundsrücklochclscn. Ein eisernes Werkzeug beyden Sparern, das aus zwey Stücken besteht, auseiner Unterlage und einem Durchschlage. DieUnterlage, ein vierkantiges massives Stück, hat aufihrer Bahn einen lcmglicht viereckigen Einschnitt,der nur wenige Linien lief ist, und worein gcnau