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Sechs und neunzigster Theil, welcher das Ende des Artikels Mühle enthält, und bis Münze, eine Pflanzengattung, geht.
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746 Mundtodt. Mundwasser.

das unterste Ende des Durchschlags paßt, der keineSchärfe, sondern eine schmähte Fläche mit schar-fen Kanten haben muß. Mit diesem Werkzeugemacht der Sporer das Mundstückloch.

Mundtodt, heißt derjenige, welcher zwar den Jah-ren nach mündig ist, aber aus andern Ursacheneines Vormundes bedarf; als ein Verschwender,Blödsinniger, u. s. w.

Ulunclum, eine in das Reine geschriebene Schrift;relne Abschrift.

Mündung, welches in der anständigen Sprechartfür das niedrigere Mundloch üblich ist. DieMündung einer Aanone, eines Llinrenlauss,eines Gefäßes »c.' In der Kräuterkunde istMündung, Nimbus, der obere erweiterte Theil ander Röhre (1ubu8) der Blumenkrone. Auch derOrt, wo ein Bach, Fluß oder See sich in denandern oder in das Meer ergießt, wird die Mün-dung genannt, ehedem nur die Münde. Es istvon Mund gebildet, welches bisweilen eben dieseBedeutung hat.

Mündungszapfen, Spund, ist so viel als Mund-pfropfen.

Mundur, s. Monmr, Th. 9z, S. 646.

Mund verschließen, eine Ceremonie, welche neuenCardinälen verbiethet zu sprechen, bis ihnen derPabst nach einigen Tagen einen Ring an den Fin-ger steckt, und dadurch den Mund offner. Fällt,ehe dieses geschieht, ein Conclave vor, so habenjene Cardinäle keine Stimme in demselben.

Mundvorrath, der Vorrath von Lebensmitteln, be-sonders im Kriegswesen; die Provision, der Pro-viant.

Mundwasser, ein flüssiges Arzeneymittel, welcheszur Heilung der Schäden des Mundes in denMund genommen wird.

Mund-