Mundweide Mungo.
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Mundweidc, s. Liguster, Th. 7z, S. 74z.
Mundwein, der für die herrschaftliche Tafel, fürdie Herrschaft selbst bestimmte Wein, welcher einerPerson am besten schmeckt, von ihr am liebstengetrunken wird.
Mundwerk, im gemeinen Leben und der vertrau!:-chen Sprechart, eine vorzügliche Gabe zu reden,Nieders. das Mundstück.
Munedschim, die Sterndeuter, welche am türkischenund persischen Hofe bey allen wichtigen Vorfallenum Rath gefragt wurden, oder auch wohl nochweiden.
Mungo, oder Mungos, ein Nahme welcher i. vonvielen Schriftstellern, und unter diesen auch vonBlumenbach, dem Ichneumon oder der so ge-nannten ägyptischen Pharaonis-Maus beyge-legt wird. Dieses Thier ist Th. 29, S. 296 fl.zwar beschrieben; allein da man sonst einige irrigeMeinungen von diesem Thiere hatte, welche zumTheil auch an dem eben genannten Orte aufgenom-men worden sind: so wird hier noch ein kleinerNachtrag nöthig seyn.
Man hat über den Mungo überhaupt vielesund unter demselben viel Fabelhaftes geschrieben.Er wurde in einigen Städten des alten Aegyptensangebetet, und es war überhaupt verboten ihn zuchdten. Die mehresten Reisenden haben ihn gese-hen, ohne eine weitere Untersuchung über ihn an-zustellen, und der Graf von Büffon ist der erstegewesen, der auch hier ein wenig aufgeräumt hat.Hr. Sonnini de Manoncour, hat Gelegen-heit gehabt, den Mungo in seinem Vaterland undim Stande seiner Freyheit zu beobachten, und be-schreibt ihn so, daß die große Meinung, die manvon seinem Nutzen gehabt hat, und die bisweilen
so