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Sechs und neunzigster Theil, welcher das Ende des Artikels Mühle enthält, und bis Münze, eine Pflanzengattung, geht.
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Mänzdinct. Münze, eine Pflanzengattung. 759

die Münze in vollem Werth, wie fle zur Verfall-zeit gegolten hat, annehmen.

Münzdirecror, s. im Art. Münze im folgendenTheile.

Münze, die"), i. eine Pflanzengattung, K4enkksOinn., von welcher es viele Arten gibt. Vondieser Gattung wird der gegenwätige Artikel han-deln. 2 . Figürlich fähren noch verschiedene andereArten von Pflanzen, wegen einiger Aehnlichkeit so-wohl in der Gestalt als dem Gerüche diesen Nah-men. Dahin gehört die Feld? oder Miesenkresse,Orllsrnine srvenlis I^inn., welche auch Bach-münze heißt; eine Art Melisse, klelilla Lala»minrks L^inn., welche unter dem Nahmen derBergmünze bekannt ist; welchen Nahmen an eini-gen Orten auch die wilde Basilien, Ikymus^cmo8 L,inn., bekommt; das Ratzenkraut, I^e-xers welches auch Aayenmünze heißt;

eine Art Rainfarren, l'anrrLerum Lal^mikaI.inn., welche auch unter dem Nahmen der Frau-enmünze bekannt ist, und vielleicht noch anderemehr.

Bbb § Die

Im Nieders. Minte, im Dän. N 7 ynre, im Angelsächs.>1,1,le, 0i, ,i>. im Engl. > 7 >ni, im Lat. im Kram.

im Gricch. Kcnneten wir keine andere Wt

diese- Gewächses, als die Gartenmünze, so wäre es glaub-lich, daß diese ihre» Nahmen mit aus dem südlichen Eu-ropa zu uns gebracht hätte. Allein, da so viele Artenbey uns einheimisch sind, welche diesen Nahmen von un-denklichen Zeiten her gesührct haben, so muß die Ueber-einstimmung in der Benennung wohl einer von den vielenBeweisen des gemeinschaftlichen Ursprungs aller europäi-schen Sprachen seyn. Alle eigentliche Arten dieses Ge-wächses machen sich durch einen starken gemeiniglich an-genehme» Geruch kenntlich, und erscheint, daß auch die-ser der Grund ihret Benennung gewesen. Vielleicht istdas alte in anmuthig, Minne, die Liebe,

Nvtkers Illenr!,, Freude, das Jßläud. mrn. schön, oderirgend ein anderes ähnliches Wort das Stammwvrt der-selben. Adelung.