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Sechs und neunzigster Theil, welcher das Ende des Artikels Mühle enthält, und bis Münze, eine Pflanzengattung, geht.
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Münze, eine Pflanzrngattung. 767

den Deutschlandes und der Schweiß wild, und istausdauernd. Der Stängel ist zwey Fuß lang,aufrecht, haarig und viereckig. Die Blätter sicher»einander gegen über, sind rundlich herzförmig, cin-geschnitten gezähnt, gewellt, runzlich, behaart, undmit kurzen stark behaarten Stielen versehen. DieBlumen sind rdchlich und bilden am En e derStängel dichte Köpfe. Die Staubfäden sinr kaumetwas länger als die Blumenkrone. Die Neben-blätter sind eyförmig und zerschlitze.

Die Krausemänze ist in der Medicin am ge-bräuchlichsten, doch hat man vor nicht vielen Jah-ren der Pfeffermänze mehrere Wirksamkeit zuge-schrieben. Der Geruch der Krausemänze ist starkund durchdringend, aber nicht sehr angenehm; derGeschmack heiß, gewärzhaft und gelinde - bitter.Durch das Trocknen verliert sie nicht viel vonihren Kräften. Der näsierichte Aufguß enthältzwar den Geruch, aber sehr wenig von dem Ge-schmacke des Krauts. Der geistige Aufguß hathierin einen Vorzug. Aus einem Pfunde frischenKrautes erhält man ungefähr drey Quentchen we-sentliches Oehl '). Unter den vielen Kräften, diesie mit andern grwärzhaften Pflanzen dieser Ab,theilung gemein hat, muß man derer, die ihr ei-gen, und durch Erfahrungen bestätiget sind, beson-ders erwähnen. Hauptsächlich ist sie wegen ihrerin die Nerven einwirkenden und zertheilenden Kraftbekannt.

Die Blähungen in den ersten Wegen vertreibtsie ganz vortrefflich, sie schafft daher den Hypo-chondristen und hysterischen Frauensleuten, weil sieAusstößen verursacht, viele Erleichterung; Ma r-tial nennt sie wegen dieser Wirkung Uentka

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