768 Münze, eine Manzengattung.
ructsrnx. Sie lindert die Kolikschmerjen, die ausdieser Ursache entstehen, auch selbst die, welche dieRuht begleiten. Sie stillt das Erbrechen und denDurchfatl, wenn ste nähmlich bon Krämpfcn, undnicht von einem Zunder in den ersten Wegen ent-stehen, oder, wenn dieser auch schon ausgeführt,dennoch fortdauern. Dar Pulver der Blätter mitZucker stärkt auch den Magen' >
Schon in den alten Zeiten ') wußte man,daß die Milch nicht geronn oder käsicht wurde»wenn man in sie die Münzblätter (lVIemka lari-vs) warf; auch neuerlich Haben Versuche gelehrt,daß die Milch, wenn in ihr Münzblätter einge-, weicht worden, nicht so leicht geronn, als die, diediesen Zusah nicht hatte '). Sie verhindert denZufluß der Milch nach den Brüsten, und ist sieschon in ihnen, so zertheilt sie dieselbe. Der Land-mann erfährt dieß an seinen Kühen, denn wenner sie nach der Acrnte auf die Accker treibt, aufdenen viel Feldmänze wächst, so verlieren sie dieMilch, welches der gemeine Mann von einer Be-hexung herleitet ^). Ammen, die nach der Ent-wöhnung des Kindes, Münze gebrauchen, und mitihrem Ochle sich unter die Achseln reiben, vertrei-ben die Milch in ihren Brüsten. So ist es auchzuträglich, die frischen Verhärtungen in den Brü-sten der Kindbrtterinnen und Ammen mit Münze,die in Wein gekocht, zu bähen, und Mänzöhl aufZucker mit destillirlrm Münzwasier innerlich zugebrauchen
1) It osentl. Ltkä. sk>H.
2) vrolc. 1,ik. c. 4,1. x. thH.j.sw ,5 IVl. in. p. 478-
4) r.i mi. kt. 8uec. ». 5,ö. ,
Oitr. a« uiv p, 8-