Päpiergeld»
Concurrenz für die inländischen Waaren bewirkt,dasi ^ie Preise steigen,s. Stockung des Grenzhandels.
Das baare Geld eines Staates ist ein Theilder Geldmasse der ganzen Welt. Es ist eineallgemein beliebte Waare mit welcher die Unter-thanen eines Staates auf ausländischen Märk-ten erscheinen können. Wenn nun in einemStaate das Papiergeld so sehr vermehrt ist, daßsich das Papiergeld schon von dem baaren Geldelosgerissen hat, so ist alles baare Geld aus deminneren Verkehre verdrängt; es circulirt theilsim Auslande, theils schimmelt es in den Geld-kasten der Privaten. Die Unterthanen habenfolglich kein Geld mehr in Handen, welches all-gemein beliebt ist, sondern bloß Papiergeld, wel-ches strenge an die Grenzen seines Staates ge-bunden ist, und mit diesem können sie nicht aufauswärtigen Märkten erscheinen. Jeder Staat' steht nun aber mit fremden Staaten auf einezweyfache Art im Verkehre; durch einen großenHandel, und durch einen Grenzhandel. Dergroße Handel beschäftigt sich vorzüglich mit demEinkaufe und Verkaufe größerer Massen vonWaaren zuc Befriedigung der Bedürfnisse, unddes Luxus, und die Bezahlung in diesem Han-del geschieht größten Theils durch Wechsel, nurin sehr wenigen Fällen mit baarem Gelde. DerGrenzhandel, der gewöhnlich bedeutender ist, alsallgemein geglaubt wird, beschränkt sich aber bloßauf den Kauf und Verkauf von kleineren Par-tien Waaren, vorzüglich solcher, die zu dennothwendigeren Bedürfnissen gehören. Zu die-sem Handel ist durchaus baares Geld nöthig,denn die Partien Waaren sind zu klein, unddiejenigen, die ihn treiben, zu wenig mit dem
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