Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
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Papiergeld. 25

Wechselgcschafte bekannt, als daß hierbey dasWechselgeschäft könnte angewendet werden. DieUnterthanen an der Grenze haben nun aber keinanderes Geld in Händen, als Papiergeld, oderallenfalls noch etwas unbedeutende Scheidemün-ze, welches von den Ausländern im Handel nichtangenommen wird. Baares Geld kann aus demAuslande nicht wieder auf die Grenzen zurück-kehren; denn, weil in dem Staate schon eineübergroße Masse Papiergeldes circulirt, so wirddurch Reisende, und durch nothwendigen Ver-kehr mit dem Auslande immer so viel Papierund schlechte Scheidemünze über die Grenzengebracht, daß, wenn Inländer im Auslande et-was verkaufen, sie mit dem Gelde ihres Staa-tes bezahlt werden, und wenn Ausländer im Zu-lande etwas kaufen, sie mit dem Gelde diesesStaates bezahlen; folglich kann kein baares Geldzurückkehren. Auf den Grenzen aller Länderum das Kaiserthum Oestreich ist genug von demöstreichischen Gelde zu haben (in Regensburgsind mehrere die sich fast allein damit beschäfti.gen, den Reisenden das baare Geld gegen öst-reichische Bankzettel umzuwechseln), aber aufden östreichischen Grenzen ist kein baares Geldder benachbarten Lander zu haben; es ist wohlda, aber es ist nicht im Umlaufe. Weil nun.die Inländer auf den Grenzen kein baares Geldhaben, und keins auf die Grenzen zurückkehrenkann, so können sie auch aus dem Ausland«'keine Waaren kaufen, die Ausländer bringenauch keine Waaren in den Staat hinein, weilsie mit schlechtem Gelde bezahlt werden; folglichmuß der Grenzhandel mit dem Auslande ganzaufhören. Der Grenzhandel von Oestreich barauch fast ganz aufgehört. Weil nun durch den

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