Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
Seite
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46 Papiergeld.

Staat würde also dadurch auch bey seinen Fi-nanzen, ein größeres Deficit bekommen, und nundas, was er an Einkünften mehr hebt, zurDeckung des Deficits gebrauchen müssen, undes würde nicht nur kein Ueberschuß zur Tilgungdes Papiergeldes da seyn, sondern sogar nochein neues Deficit; und durch dieses Deficit wür-den alle Folgen nur noch vergrößert werden.Durch Erhöhung der Abgaben ist also nichtmöglich einen Ueberschuß zu gewinnen.

Wenn aber der Staat durch Verbesserungder Regalien und Domainen sich mehr Ein,künfte verschaffen wollte, so würde dieses nichtminder Schwierigkeit haben. Es müßte nähm-lich, wenn irgend ein Erfolg sollte zu hoffen seyn,zu den Verbesserungen vorher ein großes Capi-tal angewendet werden, welches dann in derFolge immer einen größeren Gewinn abwerfenwürde. In einem Staate, dessen Credit schonim Sinken ist, würde es schon immer eine seheschwierige Frage seyn: woher dieses Capital solltegenommen werden? Durch Anleihen würde wohlschwerlich ein so großes Capital zu bekommenseyn; und gesetzt auch es würde mit Mühe auf-getrieben, so würde diese neue Schuldenlast demStaatscredite auch wieder einen neuen Ruck ge-ben (eben dieses würde erfolgen, wenn zu die-sen Verbesserungen neues Papiergeld geschaffenwürde), und die Einkünfte von den Verbesse-rungen würden doch nicht gleich in den erstenJahren können gehoben werden. Und wennauch der Staat nach einigen Jahren eine be.deutende Rcvenüe aus diesen Verbesserungenziehen würde, so würden alsdann diese zurDeckung des Deficits müssen gebraucht werden,und zur Tilgung des Papiergeldes würde kein

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