Papiermargel. Papiermühle. 2lz
Da sich die Chinesen niemahls der Federbedienen, und alle Zeichnungen, und sogar ihregeraden Linien mit dem Pinsel machen: so be-diente sich der Herzog, um auch in diesem Stückenicht ««chinesisch zu handeln, eines Linials vonEb'enholze, mit einer Rinne, worin ein Stück-chen Ktlpfe'r sich verschieben laßt, und worin einekupferne Röhre angebracht ist, die sich nach Be-lieben neigen läßt, und darin der Pinsel alleBewegungen der Hand annimmt, so daß bloßdie Pinselspihe das Papier berühren kann; undda das Papier auf ein Brer gespannt ist, sokann auch ein ungeübter Zeichner sehr feine undgleichförmige Linien ziehen.
Papier märgel, s. Märgelschiefer, Th. 84, S.z6z.
Papier-maß, ein Maß von Papier, dergleichenMaße sich zum Beyspiel die Schneider undSchuster bedienen. Es ist ein langer zusam-men gelegter Streifen Papier. Bey den Per-ruckenmachern ist das Papiermaß, das papierneMaß der Seitenlocken einer Perrucke, welchesin so viele gebrochen ist, als Reihen Locken auf-genähet werden sollen. n..
Papiermacerialien, darunter versteht man alle die-jenigen Substanzen, woraus Papier gemachtwerden kann, deren es außer den Hadern oderLumpen noch sehr viele gibt, wie im Art. Pa-pier, Th. 106, S. 754 si- gezeigt worden, de-ren keine aber als ein hinreichendes Surrogatfür die Lumpen angesehen werden kann.
Papiermaulbeerbaum, s. im Art. Maulbeer-baum, Th. 85, S. 6 z0.
Papiermühle, eine Wasser- oder Windmühle, inwelcher die Papierlumpen in einen Brey verwan-delt und zu Papier verarbeitet werden. Welcheverschiedene Werkzeuge zu einer solchen Mühle
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