Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
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Papierrinde. Papierwalze. 219

Papierrinde, klustrg pap^raaea 1^., s. im ArtikelKoralle, Th- 44, S. zrz-

Papierschere, s. im Art. Schere.

Papierschilf, <^p6rus?ripyrus, s. den Art. pa«piere^perngras, oben, S. 2. und die dort nach-gewiesene Stelle.

Papicrschirm, ein mit Papier überzogener Rah-men, welchen die Kupferstecher und andere Künst-ler gebrauchen, die Augen vor dem Blenden desSonnenlichtes zu schühen; s. im Art. Kupfer-stecher, Th. z6, S. z86.

Papierspäne, find diejenigen Papicrschnihel, wel-che bey den Buchbindern beym Beschneiden derBücher abfallen. Sie verkaufen solche an diePapiermacher, welche sie zur Verfertigung derPappe anwenden, oder auch an andere Leute,welche zerbrechliche Waaren damit einpacken.

Papierstaude, s. Papiercyperngrao, obeif S. 2.

Papiersubstirut, eigentlich Lunipcnsubstitut, eineSubstanz, woraus man, statt der Lumpen, Pa-pier machen kann; s. die bey Papiermareria-lien nachgewiesene Stelle.

Papiercapece, s. im Art. Papier, Th. 1Q6, S.7Zz. 841- und im Art. Tapete.

Papierrorf, eine Art lockeren Torfes, welcher ausdünnen, dem Papiere ähnlichen Blättern besteht;der Blärrerrsrf. S. im Art. Torf.

Papierwalze, eigentlich papicrne Walze, eineRolle oder Walze, welche aus zirkelförmig ge-schnittenen, in Walzcnform zusammen gepreß-ten und dann abgedreheten Papierblättern be-steht, womit verschiedene seidene, baumwolleneund leinene Zeuge gewalzt und geglättet werden.

Man bedient sich, wie man weiß, zumGlatten der Zeuge dreyer Walzen oder Rollen,welche fest in einen Rahmen gepaßt und über ein-ander