Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
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Papierwalze.

ander angebracht sind. In den Fabriken be-dient man sich ohne Unterschied des WortsRolle, oder des Worts 'Malze, oder Cylinder;und dieses letztere Wort ist besonders gebräuch-lich, um das Ganze der Maschine zu bezeich-nen, welche zum Walzen bestimmt ist. Diemittlere Walze ist von Kupfer oder von gegos-senem Eisen (Stahl oder geschmiedetes Eisenverdient den Vorzug); sie ist hohl, und empfängtin ihrem Innern eiserne Bolzen oder Stäbe,welche bis zu dem gehörigen Grade erhitzt sind.Die beyden andern sind von Holz oder vonPapier.

Diese Vereinigung zweyer Körper von ver-schiedener Dichtigkeit ist durchaus erforderlich;denn die metallenen Rollen, so wie man sie zuden Münzpreffen gebraucht, würden zu hart seyn,und die Zeuge zerschneiden.

In Arbeit setzt man diese Walzen durcheine Armwelle, durch Pferde, oder durch einvom Wasser bewegtes Rad. Man bringt dasEnde des Zeugs zwischen die untere Rolle undzwischen die mittlere; man bringt es in demnähmlichen Augenblick zwischen diese letztere unddie obere Rolle, so daß es sich zwischen den dreyRollen eingelassen befindet, und auf derjenigenSeite heraustreten kann, welche derjenigen ge-genüber steht, wo die Arbeit anfing.

Bey dieser Behandlung hat man Druck,Reiben und starke .Wärme; und eben die Ver-einigung dieser drey Mittel ist es, was demZeuge Festigkeit und Glanz gibt.

Die hölzernen Rollen, deren man sich langeZeit zu diesem Gebrauche bedient hat, und derenman sich noch bedient, weil die von Papier nichtallgemein bekannt sind,—Haben den Fehler, daß

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