PapparkeiL. 241
übrigens nicht zu leicht, sondern etwas schwer,doch gleichmäßig auf- und zugehn.
Oder man bediene sich dazu eines eisernenGrangenzirkels Fig. 6Z05. An dem einen Endeder Stange ^6 ist ein zweyschneidigeS Messerentweder fest gelöthet, oder besser in einer Ocff-nung beweglich und mit einer Stellschraube be-festigt. Die Spihe des Messers muß mit derSpihe O gleiche Entfernung von der Stangehaben, deswegen ist die Beweglichkeit des Mes-sers vorzuziehn, weil dieses durch das Schleifennach und nach kürzer wird. Die Stange selbstwelche wenigstens Z Zoll Länge haben kann, ver-schiebt sich in einer Oeffnung ß der Säule 6O,und kann mit der Stellschraube ä festgestelltwerden. Diese Einrichtung ist zum Ausschnei-den der Scheiben noch zweckmäßiger, als derQuadrantenzirkel und weniger kostbar nur daßman den Halbmesser einer zu schneidenden Schei-be nicht so beguem damit aufnehmen kann, alsmit jenem. Es gehört übrigens viel Akkuratessedazu, einen solchen Zirkel gut zu verfertigen,denn die Hauptsache ist, daß die Stange in dieviereckige Oeffnung bey g recht gut paßt, so,daß sie nicht auf und niederwärts wanken kann,und doch dabey sich leicht verschieben läßt. Ebendieß gilt auch von» Messer, wenn es beweglich ist.
Anwendung der Instrumente.
») Bortheile beym Schneiden der Pappel
Das erste, was ein Anfänger thun kann,ist, daß er sich übe, die Pappe nach dem Linealeschneiden zu lernen. Man legt in dieser Ab-sicht die Pappe auf ein glatt und eben gearbei-tetes viereckiges Bret von hartem Holze, welchesDek. rechnol. Enc. LVll.TH. Q ohn«