.Papparbett. 24z
andere Kante dicht an, so erhöh mstN das Maaßvon der Breite der Tafel. Um dieses nun aufdie Pappe, von der man eine Tafel von gleicherGröße mit dem Modell schneiden will, aufzutragen, hebt man den Maaßstab mit «»verrückterKapsel auf, und legt ihn über die Pappe ebenso senkrecht mit deren geradlinigem Rande, so,daß das vordere Ende der Kapsel diesen Randberühre, doch ohne dabey stark zu drücken, damitsich die Kapsel nicht verschiebe. Man drücke denMaaßstab mit zwey bis drey Fingern der linkenHgnd fest auf, und steche mit der rechten da,wo er.sich endigt, einen Eindruck in die. Pappe,es sey nun mit einer Pfrieme oder. mit derSpihe eines Messers. Eben so legt man denMaaßstab an einem andern Orte desselben Papp-randes an, welcher jedoch dem ersten sticht sonahe seyn darf, nist einen zweyten Midrmck zumachen,, welcher sonach/mit dem ersten gleichweitvom Rande entfernt seyn muß. An diese bey-den Eindrücke legt man das Lineal picht -an,lind schneidet, ohne zu „verrücken,? mit dem Mes-ser durch. Dieser Pappstreif,. den man hierdurcherhöh, ivird, wenn, man richtig verfahre^- hak,mit der Tafel einerley und überall Mtzche Mreitehaben. . -
Zeht soll nun- des- Streif auch gleiche Han-ge mit dem Modell bekommen ; -hierzu-gehört,daß man denselben-znvpr an einem von bMdenEnden rechtwinklich beschneide. Ist dieser Ab-sicht legt man den Streif quer vor sich hin,und schiebt den Winkelhqken (Fig. §zpz), der-gestalt azi, daß der innere, Rand eg" des. kürzernSchenkels den vorder» oder nächsten Papprandüberall berühre, indeß der äußere RllUd ksi- deslänger« Schenkels gegen die rechte H.and.gerich-
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