Papparkeir.
ter ist; und so schneidet man bey unverräckteeLage des Winkelhakens nach der Richtung kk.An diesem beschnittenen Rande wird nun dieLange der Tafel auf eben die Art, wie vorhindie Breite, abgemessen und geschnitten.
e) Anwendung deS Schneidezirkelö.
Der Gebrauch dieses Zirkels, wenn es einQuadrantenzirkel ist, erfordert einige Uebung,und Anfänger können daher nicht sogleich damitzurecht kommen. Man beobachte folgende Kunst«griffe: Ob man von der rechten gegen die linkeHand, oder umgekehrt von der linken gegen dierechte schneidet, ist gleichviel, aber der Zirkel mußmit Leichtigkeit regiert werden; zu starkes Auf«drücken macht, daß das Messer von der Bahnabweicht, auch muß man während des Schnei«dens nicht einwärts, sondern seitwärts in dersel-ben Richtung drücken, in welcher das Messerlaufen soll. Man schneidet nur ruckweise, nurkleine Bogen auf einen Zug, und dreht, um wei,ter zu schneiden, die Pappe herum, so daß dieHand mit dem Zirkel immer in derselben Lagebleibt, in der man am bequemsten schneiden kann;daher darf das Stück Pappe, woraus man eineScheibe schneiden will, nicht viel größer seyn,als der Umfang einer Scheibe. So fährt manmit Schneiden fort, bis das Messer beynahedurch ist, dann schneidet man die Scheibe mitder Schärfe, nicht mit der Spihe eines Feder-messers, vollends aus. Der Stangenzirkel hin-gegen erfordert nicht so viel Vorsicht, man kannmehr Kraft damit anwenden, und die Scheibemit wenig Mühe und Zeit ganz damit aus,schneiden.
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