248 Papparbeit.
Zur Probe rollt man nun den abgeschnit-tenen Streif wieder auf, und wenn man rich-tig verfahren hat, so muß dieser dergestalt umdie Walze paffen, daß die zusammentreffendenEnden einen nur unbeträchtlichen Zwtschenraumzwischen dem Orte, wo sie zusammenstoßen undder Walze übrig lasten. Paßt nähmlich derStreif so genau, daß gar kein Zwischenraumübrig bleibt, so wird nach dem Verbinden beyderEnden, die Walze in die cylindrische Dose zuschwer hineingehn und noch schwerer wieder her-auszuziehen seyn, welches deswegen vermiedenwerden muß, weil man nach dem Ueberziehn derArbeit die Walze gar nicht wieder hineinbrin-gen würde, welches doch nöthig ist, um sie ge-hörig polircn zu können.
Zur Vollendung des NeheS gehört nunnoch der Boden. Man mißt ihn ab, wennman den einen Schenkel des Zirkels in denMittelpunkt der Grundfläche der Walze einseht,und den andern bis an die Pheripherie (Um-fang) aufthut. Aus Furcht die Scheibe zu kleinzu schneiden, eröffne man jedoch den Zirkel je-desmahl bis ein wenig über die Peripherie hin-aus, indem sich der Fehler viel leichter wiedergut machen laßt, wenn der Boden zu groß, alswenn er zu klein ausgefallen ist. Ueberhauptaber ist es bester, den Boden erst nachher zuschneiden, wenn die Enden des zur Dose be-stimmten Streifes gebunden sind.
b) Bindungsmethoden der cylindrischenSachen.
Hat man nun den Streif probirt, und so-wohl seine Lange richtig, als seine Breite überall
gleich-