Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
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Papparöeit. 249

gleichmäßig befunden, so ist man zunächst daraufbedacht, beyde Enden mit einander zu verbinden.Dieses kann nun auf verschiedene Art bewerk-stelliget werden: entweder sticht man am Randemit einer Pfrieme Löcher, und näht die Endenzusammen, oder man bestreicht die Enden mitstarkem Leim, legt den Streif um die mit Seifebestrichene Walze, umwickelt ihn mit Bindfaden,und läßt es so trocknen. Andere schneiden gleichAnfangs den Streif länger, als nöthig ist, denUmfang der Walze zu bedecken, schärfen diePappe an beyden Enden zu, leimen sie auf derWalze über einander, und umwinden sie eben«falls mit Bindfaden, bis der Leim aufgetrocknetist. — Herr Blasche fand indeß bald, daßdie Bindung am zweckmäßigsten durch Papier-streifen, die man auf die an einander gelegtenEnden aufkleistert, bewerkstelligt werden könne.Hierzu gehört aber, daß wahrend der Zeit, daßder Kleister trocknet, der verbundene Theil ge-preßt werde, denn ohne dieses würden vermögeder Elasticität der Pappe die Enden des Strei-fes wieder aus einander fahren.

Anfangs bediente er sich zu Erreichung die-ser Absicht eines schmähten Lineals, legte dieauswendige Seite der verbundnen Stelle aufein glattes und ebenes Bret, und auf die iwwendige Seite legte er das Lineal, welches erdann mit Gewichten beschwerte. Die erkannteUnvollkommenheit dieses Mittels veranlaßte ihnzn weiterem Nachdenken, bis er endlich auf fol«gende Vorrichtung verfiel, deren er sich nunseit langer Zeit mit vielem Vortheil bedient.

DaS Vindebrett.

Fig. 6zo6 ist ein glatt und ebengehobeltes Brer von hartem Holze, a», b>l>, ee,

O. Z ckck»