Z4 Papparbett.
nicht zn dick und doch dabey fest seyn, damitdie Nach nicht zu grob ausfalle.
«. Einsetzen desBodens und was dem vor-ausgehen muß.
Ist nun der Cylinder, sey es durch Zunä-hen oder nach oben beschriebener neuen Metho-de, gebunden, so schiebt man die Walze hineinund polirt mir einem besonders dazu gedrehtenkonischen polirholze die verbundene Stelle undÜberhaupt alle diejenigen Stellen, wo die Pappehervorsteht und von der Rundung abweicht.
Das Polirholz, dessen man sich überhauptzum Ebnen der Pappe bedient, ist ein glattge«drehtes kegelförmiges Holz, welches sich auf dereinen Seite in eine flache Kolbe endigt, undgegen die Spitze zu flach oder oval geschnitzt ist.Man wähle dazu gutes Birn- oder Apfel- oderWeißbuchenholz, und gebe ihm vier bis fünfZoll Länge und der Kolbe drey Viertel bis ei-nen ganzen Zoll Durchmesser. Nachdem es dieUmstände erfordern, polirt man bald mit derKslbe, bald mit der langen Seite des Holzes.
Wenn nun solchergestalt die Arbeit gehörigvorbereitet ist, so schneidet man nach obiger An-weisung (I^irr. 6) S. 444) eine Scheibe zumBoden mir gehöriger Vorsicht aus. Ist dieserBoden, wie es öfters geschieht, durch ein Ver-sehen zu groß ausgefallen, so kann man denFehler dadurch wieder gut machen, daß man denRand mit einer geschlossenen Scheere überallstark streift, wodurch sich die Pappe auf beydenSeiten des Randes auswirft und folglich derUmfang der Scheibe verkleinert wird. Der auf-geworfene Rand wird sodann mit der Scheere