Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
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Papparbeit. 25z

Regeln beym Zunähen cylindrischrrSachen.

Wenn der Fall vorkommt, daß der zu bin-dende Cylinder von beträchtlicher Lange und zu-gleich von sehr kleinem Durchmesser ist, so ist dirvorhin beschriebene Methode nicht wohl anwend-bar. sondern man thut in diesen Fallen besser,wenn man ihn zunäht. Man sticht in dieserAbsicht nahe an dem einen Rande des Streifesmit einer runden spitzigen Pfrieme Löcher ingleicher Entfernung von einander, oder man legtbeyde Ränder des Streifes so zusammen, daßman beyde zugleich durchstechen kann, wobeyman sich aber immer vorsehen muß, daß dieRänder nicht verschoben werden, welches auchwährend des Nähens sehr zu verhüten ist. Mannäht von der rechten gegen die linke Hand, undstemmt, wenn nur an einem Rande vorgestochenist, die Nadel bey jedem Stich auf das Schnei-debret auf, um sie desto leichter hindurch zubringen, wobey man sie jedoch, um das Zerbre-chen zu verhüten, mit den Fingern der rechtenHand festhalten muß. Man sticht immer aufderselben Seite, wo man angefangen hat, derReihe nach in eins der nächst folgenden Löcher,bis zum letzten, welches denn, so wie das ersteund eins der mittlern zweymahl verstochen wird.Die vorgestochenen Löcher können in der Ent-fernung eines Viertelzolls von einander abstehen,und müssen wenigstens eines Sechstelzolls weitvom Rande entfernt seyn. Man ziehe nach je-dem gemachten Stiche den Faden fest an, undvergesse dabey nicht, während des Nahens, diesich verschiebenden Ränder in ihre richtige Lageimmer wieder zurück zu bringen. Auch mußder Faden, dessen man sich zum Nahen bedient,