Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
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26? Papparbeit.

e) Kleisterpinsel und deren Gebrauch.

Man bedient sich hierzu gut gebundenerBorstpinsel von verschiedener Größe. Die gro-ßen braucht man zum Bestreichen größerer Pa-pierstückc, um diese geschwind genug bestreichenzu können. Je kleiner und schmahler hingegendie Papierstreifen sind, desto kleinerer Pinselbedient man sich, denn mit großen Pinseln wür-be man nicht nur den Kleister zu dick auftra-gen, sondern man würde noch überdicß das Klei-sterbret oder die Pappe, worauf man kleistert,zu sehr beschmieren,

Der Kleister muß also mäßig, und außer-dem überall gleichförmig aufgetragen werden, da-her man den eingetauchten Pinsel jedesmahl amRand? des Gefäßes, so viel nöthig ist, abstrei-chen muß.

Um zu erforschen, ob alle Stellen des Pa-piers gehörig bestrichen sind, sy blicke man schrägauf das überstrichene Papier, damit die vomKleister refleklirten Lichtstrahlen ins Auge fal-len, da denn die minder oder gar nicht glänzen-den Stellen anzeigen, daß man hier zu wenigoder gar keinen Kleister aufgetragen hat, welchesman sogleich verbessern muß,

Man hüte sich, daß das Papier währenddes Bestr?ichenS nicht verrücke, weil dasselbesonst auch auf der rechten Seite benetzt wird,und um dieses zu erhalten, drückt man die Spi-hen der ausgebreiteten Finger nahe am nächstenRande auf das vorliegende Papier fest auf undstreicht mit den; Pinsel von sich abwärts nachdem entfernter« oder äußern Rande zu. Istalles bis auf die Gegend, wo die Finger auflie-gen, bestrichen, so setzt man nun die äußersten

Finger-