Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
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264 Papparbeit.

dessen Lange über der Dose ab. Statt desWinkelhakens, der sich in diesem Falle nichtwohl anwenden laßt, bedient man sich hier bessereines rechtwinklichen Dreyecks. Auch kann manoft selbst dieses Werkzeugs entbehren indem mandas Papier, bey dem die Lange bestimmendenPunkte nur rechtwinklig) falzen oder brechen undnach der Bruchlinie schneiden darf.

Ist dieser Streif zur auswendigen Seiteder einfachen Dose bestimmt, so wird er jedes-mahl beträchtlich breiter geschnitten als nöthigwäre, die Dose nach ihrer Höhe zu bedecken,und dieses zwar deswegen, weil hernach das auf-geklebte Papier an beyden Seiten, sowohl amBoden, als an der Oeffnung der Dose umge-schlagen werden soll.

Man weiß, daß die Nässe die Körper aus-dehnt, folglich muß auch der Kleister das über-strichene Papier in die Lange sowohl, als in dieBreite ausdehnen. Hierauf hat man beym Ue-bcrziehen Rücksicht zu nehmen, und man mußdie zu einer Fläche bestimmten Papierstücke ohn-gefähr um so viel kleiner schneiden, als man be-merkt hat, daß sie vom Kleister ausgedehnt wer-den. Daher schneidet man den zur inwendigenSeite der Dose bestimmten Streif jedesmahl einwenig schmähler, als die inwendige Höhe derDose betragt. Auch ist es besser, diesen Pa-picrftreif, bevor man ihn bestrcicht, quer durchin zwey Hälften zu zerschneiden, weil er sichalsdann besser einlegen und aufkleben läßt. SeineLänge mißt man nach dem äußern Umfange abund schneidet ihn dann ein wenig kürzer.

Um eine passende Scheibe zum Ueberziehender auswendigen Seite des Bodens zn schnei-den, darf man nur die Dose mit dem Boden

auf