298 Papparbcit.
Ganze nachher mit einer hübschen Decke odermit einem Vorhänge zu bedecken.
Will man die Insekten partheyweise, oderin kleinen Sammlungen, in Behältnissen, die nurmit einer Glasscheibe versehn sind, anbringen,so ist zu rathen, sie in Form cylindrischer oderovaler flacher Dosen mit Falzdeckeln, deren Bö-den Glasscheiben sind, zu verfertigen, denn sol-che Deckel lasten sich den ss geformten Arbeitenungleich besser anpassen, als dieser, bey eckigenArbeiten möglich ist.
Auch zum Behuf der Raupenzucht liefertdie Papparbeit sehr passende Behältnisse. Cylin-der von verschiedener Größe, zum Theil sehrgroße, nach Beschaffenheit der Pflanzen, woraufdie Raupen leben, sind zu diesem Zweck sehrdienlich. Diese Cylinder sind auf der einenSeite offen, auf der andern mit einem Glaübo-den versehn, und in die Seiten schneidet man,einander gegenüber, runde oder viereckige Löchervon der Größe eines halben Quadrarzolls, undüberspannt sie mit Flor, (Chace) um dem Be-hältniß immer frischen Luftzug zu verschaffen.Zu jedem Cylinder gehört ein gleichgehobeltesBret, auf welches man ein Gefäß mit Wasseroder mehrere stellt, in welchen die Pflanzen, wor-auf die Raupen sihen, mit ihren Stengeln stet«ken. Ueber das Ganze wird dann der Cylinderso gestellt, daß er die Pflanzen sammt den Rau-pen und Gefäßen einschließt. Durch das Glaskann man die Raupen bey ihren Verwandlun-gen beobachten, und wenn man das Futter er-neuern, und den Boden reinigen will, so darfman nur den Cylinder wegnehmen, um diesesungehindert verrichten zu können. Merkt man,daß sich eine Raupe verwandeln will, so läßt
man