Papparbeit. 297
her mit Papier von derjenigen Farbe, welche dieKästchen inwendig bekommen sollen, schneidet so-dann, wenn der Uebcrzug trocken ist, lauterStreifen von gehöriger Breite, nach der ganzenLange oder Breite der Pappe. Diese Streifentheilt man mit dem Zirkel an bepven Rändernin lauter gleiche Theile, deren Größe die Langeder Seiten für die Breite sowohl, als für dieLange der Kästchen bestimmen soll. Ein breiterMeißel dient statt des Messers, um desto schnel-ler einen ganzen Vorrarh von Seiten von deneingetheilten Streifen abzuhauen. Diese sehtman hernach mittelst etwas auf die Ränder ge»strichen«, Leims rechtwinklich zusammen, laßtden Leim auftrocknen, leimt die Glasscheibenauf der einen Mündung der Kästchen ganz leichtauf, steckt die Insekten vermittelst einer inwen-dig auf die Glasscheiben geleimter Korkstückchenhinein, verschließt dann auch die andere Mün-dung mit Glas, und überzieht die Seiten derKästchen von außen durch einen ganz herum rei-chenden Papicrstrcif, welcher, wenn er aufgelegtist, über beyde Grundflächen hervorragt, um dasPapier zu mehrerer Befestigung der Glasschei-ben sowohl, als zur Verschönerung der Kästchenumzuschlagen.
Um die Farben der Insekten, besonders derSchmetterlinge, zu erhalten, müssen sie die mei-ste Zeit vor dem Einflüsse der Lichtstrahlen be-wahrt werden, daher man eine Anzahl der aufsolche Art conservirten Insekten mit ihren Be-hältnissen in größer» Pappkastcn einschließt; oderman mache sich von starker oder doppelt zusam-mengeleimter Pappe kleine Reposttörieu, um aufdenselben die Glaskästchen aufzustellen, und das
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